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Mobbing am Arbeitsplatz

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Schutz gegen Mobbing

Mobbing, also Schikane, Intrige, Psychoterror und andere persönlichkeitsverletzende Handlungen in Organisationen, insbesondere am Arbeitsplatz und in Schulen, betreffen einen großen Teil der Bevölkerung. Mobbing am Arbeitsplatz zerstört die Gesundheit der Betroffenen und treibt sie nicht selten in den Suizid. Mobbing ist nicht nur menschenfeindlich, sondern richtet auch erhebliche ökonomische Schäden auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene an.

DIE LINKE fordert deshalb folgende Maßnahmen gegen Mobbing.

In Schulen ist Mobbing im verstärkten Maße durch Aufklärung und Verhaltenstraining zu bekämpfen. In den Behörden des Landes und in Schulen ist professionelle Mediation (Streitschlichtung) als Lösungsmethode von Konflikten auch in Mobbingfällen frühzeitig und vorrangig zu praktizieren. Das Land Niedersachsen muss Mobbingberatungsstellen initiieren und unterstützen. Hierbei sind die Krankenkassen mit einzubeziehen. Es muss ein weisungsunabhängiges Amt einer/eines Mobbingbeauftragten eingerichtet werden. Die Aufgaben dieser Institution bestehen in der landesweiten Aufklärung über Mobbing, der Kontrolle der Einhaltung von gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen gegen Mobbing, der Hilfestellung für Betroffene und in der Veröffentlichung von anonymisierten Mobbingfällen mit laufenden statistischen Erhebungen. In den Behörden des Landes muss Mobbing besonders vorbildlich bekämpft werden. Anonyme Befragungen zu Mobbing und externe Untersuchungen von Mobbingvorwürfen sind vorzunehmen. Besonders ist darauf hinzuwirken, dass personenbezogenes Hierarchiedenken bei Vorgesetzten abgestellt und gegen ihre Funktionseignung gewertet wird.

Quelle: www.dielinke-nds.de/